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	<title>share-online.biz Archive - Benefit-Blog</title>
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	<title>share-online.biz Archive - Benefit-Blog</title>
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	<item>
		<title>Cloudflare widerspricht den Bedenken der MPA und RIAA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benefit-Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2019 15:37:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Urheberrechtsverletzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="https://www.benefit-blog.de/cloudflare-widerspricht-den-bedenken-der-mpa-und-riaa/" title="Cloudflare widerspricht den Bedenken der MPA und RIAA" rel="nofollow"><img width="150" height="150" src="https://www.benefit-blog.de/wp-content/uploads/2019/10/markus-spiske-Skf7HxARcoc-unsplash-150x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin: auto; margin-bottom: 5px;max-width: 100%;" link_thumbnail="1" decoding="async" srcset="https://www.benefit-blog.de/wp-content/uploads/2019/10/markus-spiske-Skf7HxARcoc-unsplash-150x150.jpg 150w, https://www.benefit-blog.de/wp-content/uploads/2019/10/markus-spiske-Skf7HxARcoc-unsplash-350x350.jpg 350w, https://www.benefit-blog.de/wp-content/uploads/2019/10/markus-spiske-Skf7HxARcoc-unsplash-600x600.jpg 600w, https://www.benefit-blog.de/wp-content/uploads/2019/10/markus-spiske-Skf7HxARcoc-unsplash-300x300.jpg 300w, https://www.benefit-blog.de/wp-content/uploads/2019/10/markus-spiske-Skf7HxARcoc-unsplash-1024x1024.jpg 1024w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><p>Cloudflare widerspricht den Bedenken der MPA und RIAA von Bill 19. Oktober 2019 Cloudflare ist frustriert über die anhaltende Kritik der Unterhaltungsindustrie, die dem Unternehmen vorwerfen, Piratenseiten zu unterstützen. In einem Schreiben an die US-Regierung weist der CDN-Anbieter diese Behauptungen noch einmal zurück und betont, dass er nicht verpflichtet sei, potenziell rechtsverletzende Websites abzuschalten. [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.benefit-blog.de/cloudflare-widerspricht-den-bedenken-der-mpa-und-riaa/">Cloudflare widerspricht den Bedenken der MPA und RIAA</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.benefit-blog.de">Benefit-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<a href="https://www.benefit-blog.de/cloudflare-widerspricht-den-bedenken-der-mpa-und-riaa/" title="Cloudflare widerspricht den Bedenken der MPA und RIAA" rel="nofollow"><img width="150" height="150" src="https://www.benefit-blog.de/wp-content/uploads/2019/10/markus-spiske-Skf7HxARcoc-unsplash-150x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin: auto; margin-bottom: 5px;max-width: 100%;" link_thumbnail="1" decoding="async" srcset="https://www.benefit-blog.de/wp-content/uploads/2019/10/markus-spiske-Skf7HxARcoc-unsplash-150x150.jpg 150w, https://www.benefit-blog.de/wp-content/uploads/2019/10/markus-spiske-Skf7HxARcoc-unsplash-350x350.jpg 350w, https://www.benefit-blog.de/wp-content/uploads/2019/10/markus-spiske-Skf7HxARcoc-unsplash-600x600.jpg 600w, https://www.benefit-blog.de/wp-content/uploads/2019/10/markus-spiske-Skf7HxARcoc-unsplash-300x300.jpg 300w, https://www.benefit-blog.de/wp-content/uploads/2019/10/markus-spiske-Skf7HxARcoc-unsplash-1024x1024.jpg 1024w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><div>
<h1>Cloudflare widerspricht den Bedenken der MPA und RIAA</h1>
<p><a href="https://tarnkappe.info/cloudflare-widerspricht-den-bedenken-der-mpa-und-riaa/">Artikel von Bill 19. Oktober 2019</a></p>
<div><span style="font-size: inherit;">Cloudflare ist frustriert über die anhaltende Kritik der Unterhaltungsindustrie, die dem Unternehmen vorwerfen, Piratenseiten zu unterstützen. In einem Schreiben an die US-Regierung weist der CDN-Anbieter diese Behauptungen noch einmal zurück und betont, dass er nicht verpflichtet sei, potenziell rechtsverletzende Websites abzuschalten.</span></div>
<div>
<p>Anfang dieses Monats schickten mehrere Urheberrechtsgruppen ihre jährlichen „Notorious Markets“-<a href="https://tarnkappe.info/riaa-meldet-telegram-an-die-us-regierung-wegen-piraterie/?wp-nocache=true">Beschwerden an den US-Handelsbeauftragten</a>. Die Empfehlungen sollen bekannte Piraterieseiten, Apps und Dienste aufrufen, aber auch Cloudflare wird häufig erwähnt.</p>
<div>
<div></div>
</div>
<div></div>
<h2>Cloudflare steht zu unrecht in Kritik</h2>
<p>Der amerikanische CDN-Anbieter kann nicht offiziell gelistet werden, da es sich nicht um ein ausländisches Unternehmen handelt. Die Rechteinhaber haben jedoch die Gelegenheit genutzt, darauf hinzuweisen, dass der CDN-Dienst Piraterieseiten bei ihren rechtsverletzenden Tätigkeiten unterstützt. Die MPA und RIAA schrieben zum Beispiel, dass Cloudflare die Strafverfolgung behindert, indem es Piratenseiten hilft, ihre Hosting-Standorte zu verstecken. Darüber hinaus wies die Digital Citizens Alliance (DCA) darauf hin, dass das Unternehmen die Verbreitung von Malware unterstützt. Diese Woche hat Cloudflare auf diese Vorwürfe reagiert. In einem Statement, das an den Direktor für Innovation und geistiges Eigentum, den US-Handelsbeauftragten, gerichtet ist, schrieb Doug Kramer, dass diese Berichte in keinster Weise mit der Arbeitsweise des Unternehmens übereinstimmen.</p>
<blockquote><p>
<em>„Meine Kollegen und ich waren frustriert, dass wir immer wieder falsche Behauptungen über unser Geschäft und unsere Dienstleistungen gefunden haben“, schreibt Kramer.</em></p></blockquote>
<p>So konzentriert sich beispielsweise die neueste Überprüfung des US-Handelsbeauftragten speziell auf Malware-Probleme. Laut Cloudflare sind ihre Dienste darauf ausgerichtet, solche Bedrohungen zu minimieren.</p>
<blockquote><p><em>„Unser System nutzt die Kollektivdaten aller Objekte in unserem Netzwerk, um unsere Web Application Firewall zu unterstützen und sofort zu aktualisieren. Diese kann die Malware sofort blockieren. Sie verhindert, dass sie den Zielserver einer Website erreicht. Dies schützt die vielen Inhaltsanbieter, die unsere Dienste für ihre Websites nutzen, sowie die Nutzer ihrer Websites vor Malware“, schreibt Kramer.</em></p></blockquote>
</div>
</div>
<div>
<div>
<h2></h2>
<h2>DCA-Bericht sei ungenau und veraltet</h2>
<p>Die Einreichung der DCA, die einen Bericht der Gruppe aus dem Jahr 2016 enthielt, ist veraltet und ungenau, laut Cloudflare. Einige der genannten Domains sind z.B. keine Cloudflare-Kunden mehr. Darüber hinaus hat die DCA niemals Malware-Beschwerden an den CDN-Dienst geschickt. Cloudflare hat sich zuvor nach seinem Malware-Bericht an die DCA gewandt. Diese Bemühungen erwiesen sich jedoch als erfolglos, schreibt das Unternehmen.</p>
<blockquote><p>
<em>„Trotz unserer wiederholten Versuche, zusätzliche Informationen zu erhalten, via<br />
Telefon oder E-Mail, hat die DCA mindestens drei Telefonate abgelehnt. Des Weiteren weigert sie sich, spezifische Informationen zur Verfügung zu stellen, die es uns ermöglicht hätten, die Existenz der Malware zu überprüfen und die Benutzer vor maliziösen Aktivitäten im Internet zu schützen.“</em></p></blockquote>
<p>Kramer weist darauf hin, dass das Unternehmen ein Trusted Reporter-Programm hat, dass die Beschwerden, einschließlich die der RIAA, häufig aufgreifen. Dieses Programm hilft Rechteinhabern, die tatsächlichen Hosting-Standorte von Cloudflare-Kunden, die an einer Urheberrechtsverletzung beteiligt sind, zu ermitteln.</p>
<h2>Cloudflare wird weiterhin mit RIAA und MPA zusammenarbeiten</h2>
<p>Obwohl Cloudflare zugibt, dass es nicht alle rechtsverletzenden Akteure online stoppen kann, wird es weiterhin mit der RIAA, der MPA und anderen zusammenarbeiten. Sie werden ihnen alle relevanten Informationen zur Verfügung stellen, die sie für ihre Ermittlungen benötigen.</p>
<p>Ihre Einreichungen für den Notorious Markets-Bericht scheinen Cloudflare unter Druck zu setzen, rechtsverletzende Websites für sie zu identifizieren und zu schließen. Aber das ist etwas, wozu Cloudflare nicht verpflichtet ist.</p>
<p>Obwohl es technisch möglich wäre, würde es das Unternehmen herausfordern, erhebliche Ressourcen für die Aufgabe bereitzustellen. Diese Ressourcen werden derzeit benötigt, um ihr Hauptziel zu erreichen, nämlich die Sicherheit des Internets zu gewährleisten und die Benutzer vor Malware und anderen Risiken zu schützen.</p>
<p><a href="https://tarnkappe.info">Tarnkappe.info</a></p>
<p>Beitragsbild: von&nbsp;<a href="https://unsplash.com/@markusspiske?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Markus Spiske</a> auf <a href="https://unsplash.com/@markusspiske?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
<p><span style="font-size: inherit;">Inhalt abgerufen von: </span><a style="font-size: inherit;" href="https://tarnkappe.info/cloudflare-widerspricht-den-bedenken-der-mpa-und-riaa/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://tarnkappe.info/cloudflare-widerspricht-den-bedenken-der-mpa-und-riaa/</a><span style="font-size: inherit;">.</span></p>
</div>
</div>
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		<title>Share-online.biz – Was droht den Up- oder Downloadern?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benefit-Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2019 17:58:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrundbericht]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Hebbecker]]></category>
		<category><![CDATA[ddl-warez]]></category>
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		<category><![CDATA[share-online.biz]]></category>
		<category><![CDATA[VON RUEDEN]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="https://www.benefit-blog.de/share-online-biz-was-droht-den-up-oder-downloadern/" title="Share-online.biz – Was droht den Up- oder Downloadern?" rel="nofollow"><img width="150" height="150" src="https://www.benefit-blog.de/wp-content/uploads/2019/10/STA-Koeln-ZAC-NRW-Share-Online.biz-beschlagnahmt-Screenshot-150x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin: auto; margin-bottom: 5px;max-width: 100%;" link_thumbnail="1" decoding="async" srcset="https://www.benefit-blog.de/wp-content/uploads/2019/10/STA-Koeln-ZAC-NRW-Share-Online.biz-beschlagnahmt-Screenshot-150x150.jpg 150w, https://www.benefit-blog.de/wp-content/uploads/2019/10/STA-Koeln-ZAC-NRW-Share-Online.biz-beschlagnahmt-Screenshot-350x350.jpg 350w, https://www.benefit-blog.de/wp-content/uploads/2019/10/STA-Koeln-ZAC-NRW-Share-Online.biz-beschlagnahmt-Screenshot-600x600.jpg 600w, https://www.benefit-blog.de/wp-content/uploads/2019/10/STA-Koeln-ZAC-NRW-Share-Online.biz-beschlagnahmt-Screenshot-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><p>Share-online.biz – Was droht den Up- oder Downloadern? von Lars "Ghandy" Sobiraj 17. Oktober 2019 Mehrere Rechtsanwälte haben sich heute mit dem Thema Share-Online.biz beschäftigt. Viele Up- und Downloader haben Angst vor zivil- oder strafrechtlichen Konsequenzen ihres illegalen Handelns. Was kann ihnen drohen, was ist realistisch? Wir klären auf. &#160; Share-Online.biz ware ein sicherer [...]</p>
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<h1 class="wp-block-heading">Share-online.biz – Was droht den Up- oder Downloadern?</h1>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://tarnkappe.info/share-online-biz-was-droht-den-up-oder-downloadern/"><img decoding="async" src="https://tarnkappe.info//share-online-biz-was-droht-den-up-oder-downloadern" alt="" />Artikel von Lars &#8222;Ghandy&#8220; Sobiraj <i></i> 17. Oktober 2019</a></p>



<div>
<div>
<div><span style="font-size: inherit;">Mehrere Rechtsanwälte haben sich heute mit dem Thema Share-Online.biz beschäftigt. Viele Up- und Downloader haben Angst vor zivil- oder strafrechtlichen Konsequenzen ihres illegalen Handelns. Was kann ihnen drohen, was ist realistisch? Wir klären auf.</span></div>
</div>
<h2>Share-Online.biz ware ein sicherer Hafen für Online-Piraten</h2>
<p>Share-online.biz ist ein Anbieter für Online-Speicherdienste, der sehr intensiv von der deutschsprachigen Webwarez-Szene genutzt wurde. Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt nach den gestrigen Beschlagnahmungen. Allerdings in erster Linie gegen die Betreiber. Bei den Kollegen von Spiegel Online sagte Staatsanwalt Christoph Hebbecker, man würde sich später um die mögliche Verfolgung von Up- und Downloadern kümmern. So ganz sicher ist er sich aber noch nicht, ob es dazu kommen wird. Wenn wird man sich wahrscheinlich speziell gegen die aktivsten Uploader wenden.</p>
<div>
<div><span style="color: #2b3233; font-family: Catamaran, sans-serif; font-size: 1.6em; font-weight: bold; letter-spacing: 0em;">Uploader, Downloader: wie groß ist die Gefahr?</span></div>
</div>
<div> </div>
</div>



<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright"><img decoding="async" src="https://tarnkappe.info/wp-content/uploads/rip-so.jpg" alt="" />
<figcaption>Rest in Peace!</figcaption>
</figure>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="font-size: inherit;">Die Mitarbeiter von der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW) werden bei der gigantischen Datenmenge alle Hände voll zu tun haben, selbst wenn sie die Auswertung in Teilen externen Firmen übertragen sollte. Ja, es ist korrekt, dass Up- und Downloader eine Straftat nach § 106 Urheberrechtsgesetz begangen haben. Und es wäre einfach die Identität zahlreicher Nutzer festzustellen, weil die meisten den beauftragten Zahlungsdienstleistern ihre echten Daten übermittelt haben. Strafrechtlich wird man sich aber in erster Linie auf die Betreiber konzentrieren.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach möglicherweise auf ein paar wenige Power-Uploader, die gewerbsmäßig an ihrer Tätigkeit verdient haben. Doch die Verdienstmöglichkeiten bei Share-Online.biz waren ja bekanntlich nicht so prall. Dafür wurden keine Uploader gesperrt und es dauerte quasi ewig, bis abuste Dateien gelöscht wurden. Das geht bei Uploaded deutlich schneller. Auch wurden bei Share-Online.biz nie Uploader gesperrt, selbst nicht wenn sie häufiger rechtswidrige Inhalte, also bereits abuste Dateien, erneut hochgeladen haben. Uploaded hingegen hat diverse Uploader gesperrt und ihr Guthaben eingefroren, weil sie sich aufgrund der juristischen Auseinandersetzungen dazu gezwungen sehen. SO.biz war so etwas wie eine letzte Rückzugsmöglichkeit für die deutschsprachigen Piraten. International hat dieser Sharehoster nie eine sonderlich große Rolle gespielt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Keine Panik!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die kleinen Uploader zu ermitteln und strafrechtlich zu verfolgen, wird den Mitarbeitern wohl schon zu aufwändig sein. Geschweige denn die Vielzahl an Downloadern strafrechtlich zu belangen. Die momentane Panik ist nachvollziehbar aber nicht begründet. Rein theoretisch droht den Usern als auch den Uploadern eine Freiheitsstrafe von maximal drei Jahren oder eine Geldstrafe. Handeln die Täter gewerblich, drohen nach § 108a UrhG sogar bis zu fünf Jahre Freiheitsentzug. Doch wenn man sich die vergangenen Verfahren anschaut, so haben sich die Staatsanwälte zumeist mit den Betreibern der Projekte und Nutznießern im großen Umfang zufriedengegeben.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://tarnkappe.info/wp-content/uploads/share-online-screenshot-bis-gestern.jpg" alt="share-online.biz" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Ermittlungsergebnisse werden erst in einigen Monaten sichtbar sein!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben Rechtsanwalt Ehssan Khazaeli von der Kanzlei Von Rueden befragt. „<em>Die Auswertung der Daten dürfte mehrere Monate in Anspruch nehmen. Dies wird für gewöhnlich von Dienstleistern für die Polizei erledigt. Normale Uploader, die keine Gewinne erzielt haben, dürften eher glimpflich davon kommen. Der Aufwand der mit der Strafverfolgung oder auch der zivilrechtlichen Verfolgung der Ansprüche verbunden sein dürfte, steht in keinem Verhältnis zu dem Schadenersatzanspruch, den Rechteinhaber geltend machen können</em>„, sagte der Filesharingexperte Ehssan Khazaeli von der Berliner Niederlassung der Rechtsanwaltskanzlei. Tatsächlich könnten die Rechteinhaber in dem vorliegenden Fall – anders als beim klassischen Filesharing – nur den geringen Kaufpreis geltend machen, was sich nicht lohnen dürfte. Zugleich müsste dieser Wert um die Umsatzsteuer bereinigt werden. Auf gut Deutsch: das lohnt sich für Abmahn-Anwälte hinten und vorne nicht. Sofern die Behörden die Daten von Downloadern ermitteln sollte, kriegen die Rechteinhaber sie. Aber warum sollte man sich bemühen? Kein Abmahn-Anwalt der Welt hat Lust zu solchen Konditionen zu arbeiten. Bei einem Gegenstandswert von 14 EUR für die Kinokarte oder ein Musikalbum ist halt keine fette Kostennote drin, ganz einfach!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Liebe Downloader: das war nie und nimmer eine Privatkopie!</h2>



<h2 class="wp-block-heading"><img decoding="async" class="alignleft" src="https://tarnkappe.info/wp-content/uploads/share-online.biz-logo.jpg" alt="share-online.biz" /></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem weist der Berliner Rechtsanwalt Khazaeli darauf hin, dass ein Download von Share-Online.biz <strong>nicht </strong>als Privatkopie im Sinne von § 53 Abs. 1 UrhG erlaubt sein dürfte, da sich für jeden aufdrängt, dass die meist aktuellen Werke dort ohne Zustimmung der Rechteinhaber gelandet sind. Anders sieht es hingegen bei Power-Uploadern aus, die gewerbsmäßig mit ihren Accounts Geld verdienen. Hier könnten die Staatsanwaltschaften ein Auge drauf werfen und „die großen Fische“ herausfiltern, erklärt Khazaeli gegenüber Tarnkappe.info. Wie gesagt: Hier ist viel Geduld gefragt. Die auszuwertenden Daten sind quasi endlos, die Mühlen der Justiz mahlen bekanntlich langsam.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schon wegen des minimalen Gegenstandswertes wird es zu keinen zivilrechtlichen Abmahnungen kommen! Downloader werden wahrscheinlich mal wieder straffrei wegkommen. Uploader ohne große Erträge auch. Spannend wird es nur für die Personen, die durch ihre Uploads etwas im gewerbsmäßigen Umfang verdient haben. Das sind aber nur wenige Personen und die dürften sich entsprechend abgesichert haben. Natürlich können wir das nicht versprechen. Aber es gibt gewisse Wahrscheinlichkeiten und Erfahrungswerte.</p>



<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright"><img decoding="async" src="https://cdn.tarnkappe.info/wp-content/uploads/ddl-warez.png" alt="" /></figure>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei vielen Forenusern liegen die Nerven blank, weil sie einerseits ihr Abo nicht bis zum Ende nutzen können. Andererseits befürchten viele, dass sie richtig Ärger kriegen könnten. Doch in vielen Fällen sind diese Befürchtungen unbegründet. Ja, die Nutzung von Share-Online.biz war meistens illegal, weil schon die Quelle offensichtlich rechtswidrig ist. Niemand kann ernsthaft behaupten von einer legalen Seite ausgegangen zu sein, wenn dort so viele aktuelle Kinomitschnitte und Musikalben etc. verfügbar waren. Zudem war die Quelle der Links, also der Warez-Blog oder Forum, ebenso offensichtlich rechtswidrig. Trotzdem wird den meisten Leuten wohl nichts passieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Werden die Karten jetzt neu gemischt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bust mischt die Karten neu. Vielleicht ist einfach die Zeit für neue Modelle und Anbieter gekommen. Share-Online.biz hatte einen gigantischen Marktanteil im deutschsprachigen Bereich. Der Trafic in Deutschland dürfte das in den letzten 24 Stunden merklich zu spüren bekommen haben. Doch wenn das höchstrichterliche Urteil gegen Uploaded negativ ausfällt, dürfte der nächste große Anbieter wegfallen. Vielleicht sind ja Freehoster wie DDL.to die Zukunft, wo niemand mehr mit finanziellen Interessen Dateien hochladen kann. In dem Fall kann es wenigstens für die Uploader zu keinen Strafen kommen. Für die Downloader sowieso nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was hat DDL-Warez mit Share-Online.biz zu tun?</h2>



<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft"><img decoding="async" src="https://cdn.tarnkappe.info/wp-content/uploads/ddl-warez.png" alt="ddl-warez" /></figure>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr merkwürdig ist, dass das Warez-Portal DDL-Warez.to exakt seit dem Zeitpunkt des Busts keine neuen Uploads mehr hat. Der letzte Upload dort war und ist noch immer das Hörbuch Ramtha – Aliens Serie – ALIENS &amp; UFOs – Die Tyrannen. Dabei gab es stets in kurzen Abständen neue Uploads bei DDL-Warez. SO.biz war immer an erster Stelle bei diesem Warez-Portal, zumal die Archive trotz der DMCA-Löschaufforderungen lange bis immer verfügbar blieben. Einzig RapidGator wird bei DDL-Warez noch als Alternative genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist naürlich nur ein Indiz und noch kein Beweis, weil die fehlenden Uploads noch andere Gründe haben könnte. Aber der mögliche Zusammenhang ist interessant. Wir werden das Thema auf jeden Fall weiter verfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://tarnkappe.info">Tarnkappe.info</a></p>



<div><img decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/a8f21556983246ce98d98c84c06c01a6" alt="" /><span style="font-size: inherit;">Inhalt abgerufen von: </span><a style="font-size: inherit;" href="https://tarnkappe.info/share-online-biz-was-droht-den-up-oder-downloadern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://tarnkappe.info/share-online-biz-was-droht-den-up-oder-downloadern/</a><span style="font-size: inherit;">.</span></div>
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		<title>Goodbye Share-Online.biz: Razzia in mehreren Ländern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benefit-Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2019 16:50:59 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Advanced Digital Technology GbR]]></category>
		<category><![CDATA[Evelyn Ruttke]]></category>
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<h1>Goodbye Share-Online.biz: Razzia in mehreren Ländern</h1>
<p><a href="https://tarnkappe.info/goodbye-share-online-biz-razzia-in-mehreren-laendern/">Artikel von Lars &#8222;Ghandy&#8220; Sobiraj <i></i> 17. Oktober 2019</a></p>
<p>Wie schon angekündigt, wurde Share-Online.biz gestern von den Behörden vom Netz genommen. Im Zuge der Razzia wurden im Raum Aachen, den Niederlanden und in Frankreich mehrere Wohn- und Geschäftsräume durchsucht und Beschlagnahmungen vorgenommen. Share-Online.biz soll dabei von April 2008 bis Oktober 2017 einen Umsatz in Höhe von über 50 Millionen Euro generiert haben.</p>
<h2>Share-Online.biz: geschätzter Umsatz über 50 Millionen Euro</h2>
<p>Wie die Staatsanwaltschaft Köln heute mitteilt, wurden am gestrigen Mittwoch Nachmittag mehrere Wohn- und Geschäftsobjekte in den Niederlanden, in Frankreich und in Deutschland durchsucht und dabei umfangreiche Beweismittel sichergestellt. Das Ermittlungsverfahren gegen die Betreiber von Share-Online.biz richtete sich gegen drei Tatverdächtige im Alter von 40, 48 und 54 Jahren. Die Server bei Leaseweb wurden <a href="https://tarnkappe.info/share-online-biz-ist-mal-wieder-down/">gestern Nachmittag beschlagnahmt</a>, wie wir erfahren haben. Seitdem ist der Anbieter offline.</p>
<p>Den Beschuldigten wird vorgeworfen, durch den Betrieb einer Filesharing-Plattform in einer Vielzahl von Fällen Beihilfe zur gewerbsmäßigen unerlaubten Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke begangen zu haben. Das von den Beschuldigten betriebene Onlineportal stellt nach gegenwärtigen Erkenntnissen den größten in Deutschland betriebenen Filehoster dar. Über diesen sollen in erheblichem Umfang urheberrechtlich geschützte Werke wie Kinofilme, Serien, Erotikproduktionen oder Musikstücke zum Download angeboten worden sein, wobei die Raubkopien zuvor durch registrierte Nutzer auf der Plattform hochgeladen worden waren. Dafür sollen die Uploader nach Maßgabe eines detaillierten Punktesystems unter Berücksichtigung von Dateigröße und Downloadanzahl durch die Beschuldigten vergütet worden sein.</p>
<p>Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand mietete der Hauptbeschuldigte für den Betrieb der Plattform spätestens seit dem Jahr 2010 stetig anwachsende Serverkapazitäten. Diese lagen laut dem jetzigen Ermittlungsstand zuletzt im zweistelligen Petabyte-Bereich. Kooperationspartner war unter anderem der niederländische Webhoster Leaseweb. Durch den Betrieb der Plattform sollen die Beschuldigten im Zeitraum von April 2008 bis Oktober 2017 einen Umsatz in Höhe <strong>von über 50 Millionen Euro</strong> generiert haben. Die Ermittlungen dauern noch an.</p>
<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" class="wp-image-32412" src="https://tarnkappe.info/wp-content/uploads/kalhh_brexit_Share-online.biz_.jpg" alt="share-online.biz" /></figure>
<h2>GVU verzeichnet den Sieg für sich</h2>
<p>Evelyn Ruttke, die neue Geschäftsführerin der GVU, beglückwünschte die Behörden zu ihrem Erfolg und hob die Besonderheit des Verfahrens hervor. „<em>Erstmals stehen hier Filehoster-Betreiber im Fokus eines strafrechtlichen Urheberrechts-Verfahrens, weil sie Portalseiten und Foren wie DDL-Warez, Boerse, Movie-Blog und MyGully durch Partnerprogramme und Provisionszahlungen unterstützt und finanziert haben sollen.</em>“</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-12644" src="https://tarnkappe.info/wp-content/uploads/share-online.biz-logo.jpg" alt="share-online.biz" /></figure>
</div>
<p>Share-Online.biz ist ein sogenannter Filehosting-Dienst. Dieser bietet seinen Nutzern Speicherplatz zum Hochladen von Dateien anbietet, die dann mittels eines Download-Links wieder heruntergeladen werden können. Der Dienst ist vor allem in der deutschsprachigen Piraterie-Szene beliebt. So zählen einschlägig bekannte Portale wie DDL-Warez.to, Serienjunkies.org oder Canna.to zu den Seiten, die am häufigsten auf Share-Online verlinken. Den Rechteinhabern wurde das Vorgehen gegen die unerlaubt hochgeladenen Angebote durch den hauseigenen Link-Verschlüsselungsdienst Share-Links erschwert. Zudem lag der offizielle Firmensitz (der Briefkastenfirma) in Belize. Abgerechnet hat man über eine namensähnliche Aachener Ltd.</p>
<p>Ruttke wertet den Schlag gegen Share-Online.biz als Zeichen, dass die Luft für die Täter von Urheberrechtsdelikten dünner wird. „<em>Nachdem im November 2018 Mitarbeiter einer Internetwerbeagentur wegen Beihilfe zu gewerbsmäßigen Urheberrechtsverletzungen verurteilt wurden, erheben die Behörden nun den gleichen Vorwurf gegen die Verantwortlichen von Share-Online als Geschäftspartner von großen illegalen Download- und Streaming-Portalen.</em>“</p>
<p>Ermittlungen der GVU sollen zu dieser konzertierten Aktion geführt haben. Die Organisation beriet und begleitete das gesamte Verfahren. Im Oktober 2007 fing alles ganz klein an. Der offizielle Betreiber war damals die Advanced Digital Technology GbR mit Sitz in Aachen. Das musste sich später aus Sicherheitsgründen ändern. Der Wohnort des Betreibers blieb aber im Westen der Republik.</p>
<p><a href="https://tarnkappe.info">Tarnkappe.info</a></p>
<p class="wpss_copy">Inhalt abgerufen von: <a href="https://tarnkappe.info/goodbye-share-online-biz-razzia-in-mehreren-laendern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://tarnkappe.info/goodbye-share-online-biz-razzia-in-mehreren-laendern/</a>.</p>
<p>Beitragsbild: Photo von Renee Fisher auf <a href="https://unsplash.com/s/photos/goodbye?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>

<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>
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